UNBESCHREIBLICH WEIBLICH
Im Rampenlicht standen 2025 eine gebürtige Wienerin und zwei Hamburger Künstlerinnen. Doch hatte das Jahr noch mehr Perlen im Gepäck. Von Andreas C. Knigge
Mit ihrer autobiografischen Graphic Novel Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens platzte Ulli Lust 2009 in die Comic-Welt wie einst Nina Hagen in die Punkrock-Szene. Plötzlich waren Zeichnerinnen ein Thema. Da scheint Die Frau als Mensch, so der Titel ihres jüngsten Buches bei Reprodukt, zu passen, auch wenn es statt wild hier nun sachlich und penibel zugeht. Die heute in Berlin lebende Österreicherin hat sich nichts Geringeres vorgenommen, als unser Bild von der Rolle der Frau am Beginn der Geschichte zu revidieren. Die frühesten (und lange einzigen) Kunstgegenstände, die der Homo sapiens hinterließ, sind dralle Frauenfigurinen, die über Jahrtausende mehr oder weniger ähnlich von Südeuropa bis Sibirien verbreitet waren. Im historischen Narrativ aber steht der Mann als Jäger und Krieger im Mittelpunkt. Diesem Widerspruch geht Lust auf den Grund, zitiert Experten, bezieht sich auf jüngste Forschungsergebnisse und wirft Fragen auf. Obgleich sie immer wieder auch erzählende Passagen einschiebt, ist der Band durchaus fordernd, jedoch äußerst erhellend wie obendrein famos gezeichnet und wurde sogleich – als erster Comic überhaupt – mit dem Deutschen Sachbuchpreis ausgezeichnet. Nach 223 Seiten heißt es »Fortsetzung folgt«: 2026 will Ulli Lust die Eiszeit ins Visier nehmen.
Nicht ganz so weit zurück geht Birgit Weyhe, die in Schweigen (avant-verlag) von zwei Frauen in Argentinien erzählt, die beide aus Deutschland stammen. Ellen flieht 1939 vor den Nazis, Elisabeth wächst in den Tagen Rudi Dutschkes auf und engagiert sich später in den Armenvierteln von Buenos Aires. 1976 putscht sich das Militär an die Macht, Elisabeth wie Ellens Tochter Nora geraten in die Fänge der Junta. Weyhe rekonstruiert ihre Biografien mit der von ihr gewohnten Empathie für ihre Charaktere und zeichnet wie nebenbei ein Bild deutscher Alltagsgeschichte zwischen 1938 und 1968. Dabei legt sie besonders die Verflechtungen mit Argentinien offen, zunächst Zufluchtsort verfolgter Juden, dann für verfolgte Nazis. Und sie schreibt die Geschichte weiter bis ins Jahr 1977, als die Bundesregierung trotz internationaler Proteste Elisabeth und über 100 andere Deutsche im Stich lässt, um die prosperierenden Wirtschaftsbeziehungen (und die anstehende Fußball-WM) nicht zu gefährden. Elisabeth und Nora sterben in den Folterlagern der Junta, ein tragischer, ein ungeheurer, doch von der Zeit verwischter Skandal. Weyhe erzählt auf 360 Seiten mitreißend und lebendig, selbst wenn sie in ihrem klug komponierten Buch in kurzen Einschüben zeithistorische Hintergründe und Zusammenhänge erläutert. Dabei verwendet sie einen klaren Strich, dezente Farben und überrascht immer wieder mit ebenso treffenden wie originellen Bildfindungen: meisterhaft! Ellen Marx, deren Eltern die Nazis ermordeten, deren Tochter Opfer der Militärdiktatur wurde, kämpft bis ins Alter gegen das Schweigen und das Vergessen: 2003 dann erlässt das Amtsgericht Nürnberg einen internationalen Haftbefehl wegen mehrfachen Mordes – auch an Elisabeth Käsemann – gegen die noch lebenden Mitglieder der argentinischen Junta.
Wenn in Die letzte Einstellung von Isabel Kreitz auch Erika Harms im Hintergrund die Fäden zieht, steht doch ein Mann im Vordergrund. Er heißt Heinz Hoffmann, gemeint aber ist Erich Kästner, von dessen Zeit während des Nationalsozialismus Kreitz erzählt und dabei auch weniger charmante Seiten des verbotenen Autors nicht ausspart. Mit ihrer Erzählung, statt wie bisher bei Carlsen nun bei Reprodukt und mit knapp 300 Seiten ebenfalls nichts für die Hosentasche, wendet sie sich erneut jener Zeit zu, die sie »das primäre Thema meiner Generation« nennt, blickt auf die Kunst unter den Bedingungen der Diktatur und setzt sich gleichzeitig mit Kästner auseinander, von dem sie vier seiner Jugendbücher adaptierte, darunter auch Emil und die Detektive. Mit nuanciert schattierenden Bleistiftzeichnungen voller minutiöser Details perfektioniert sie noch den schon in ihren letzten Büchern ausgeprägten Fotorealismus und unternimmt zugleich ein Experiment. Entgegen der bei Lust und Weyhe dominierenden Begleitnarration verwendet sie (mit Ausnahme des Epilogs) nicht eine einzige noch so kleine Text-Box, sondern setzt allein auf die Sprechblase. Zuweilen führt das dazu, dass man sich kurz orientieren muss, wo man nach einem Umblättern gelandet ist – was einen bemerkenswerten Effekt hat: Zwischen räumlich getrennten Szenen entsteht so eine Atempause. Erika Harms verhilft Hoffmann schließlich zu einem Job als anonymer Drehbuchautor für einen Durchhaltefilm, der allerdings nie auf die Leinwand kommt. Ein aufschlussreicher Blick zurück in eine düstere Epoche am Beispiel (und Schicksal) eines Schriftstellers, der nicht mehr schreiben darf.
Gleicher Ort, gleiche Zeit. Die Nazijahre als Setting für Krimistoffe galten lange als tabu, bis Volker Kutscher mit seinen Romanen um den Berliner Kriminalkommissar Gereon Rath reüssierte. Kutscher war allerdings lediglich in die Fußstapfen des Briten Philip Kerr getreten, der sich eines Tages fragte, was Raymond Chandler wohl geschrieben hätte, wäre er 1912 von London nicht nach Los Angeles, sondern nach Berlin gezogen, und 1989 seine »Berlin Noir«-Trilogie begann. Wer die deutsche Übersetzung verpasst hat, kann das nun mit der aus Frankreich stammenden Comic-Adaption von Pierre Boisserie und François Warzala nachholen. Feuer in Berlin spielt 1936 kurz vor der Eröffnung der Olympischen Spiele, und es geht um einen Doppelmord und verschwundene Juwelen, auf die Bernie Gunther angesetzt wird. Der war wie Rath bei der Kripo, doch seitdem die Umstände andere sind, ist er Privatermittler. Es geht mitten hinein in das Zentrum des braunen Sumpfs, bis in Görings Wohnzimmer und die Amtsstube von Gestapo-Chef Heydrich – aber auch ins Bett einer bewunderten Ufa-Schönheit. Ein hochspannender Fall, auf 130 Seiten im Albumformat klassisch, aber auf frische Weise atmosphärisch dicht umgesetzt, bei dem die historischen und politischen Hintergründe nicht nur Kulisse bleiben. Der zweite Teil, Im Sog der dunklen Mächte, ist bei Schreiber & Leser zum Jahresende angekündigt.
Noch einmal Berlin, wieder ein Detektiv, doch schreiben wir jetzt das Jahr 2099. Überall sind futuristische Wohnkomplexe in die Höhe geschossen, die Stadt zählt mehr als 20 Millionen Einwohner – die den Moloch kaum verlassen können. Aufgrund des Klimanotstands wurden die Menschen zu Fußgängern verdammt, Mobilität ist allein den Reichen und Mächtigen vorbehalten, »Meilen« sind die neue Währung. Das ist spannend ausgedacht von dem französischen Autor Fred Duval und großartig inszeniert von dem im gegenwärtigen Berlin lebenden Ingo Römling, der sowohl in Frankreich wie in den USA (Star Wars) längst eine Hausnummer ist. Zentrale Figur in Metropolia (Splitter) ist der kahlköpfige Sascha, der auf eine Mörderin angesetzt wird, die, wie einst Aschenputtel, als einzige Spur einen Schuh hinterließ. Der ist vernetzt und führt bald zu einer bangen Frage: kann KI morden? Ein rasanter Zukunftstrip, dessen zweitem Album man nur entgegenfiebern kann; das ist aktuell in Arbeit und dürfte somit noch etwas auf sich warten lassen.
Setzt er in Metropolis nur die Handlungsprämisse, wird unser irrwitziger Umgang mit unserem Planeten zunehmend auch zum Thema. Die große Verdrängung (avant-verlag) des Italieners Roberto Grossi ist eine Momentaufnahme des Anthropozäns, des Zeitalters des Menschen, der, nachdem 66 Millionen Jahre lang alles gutgegangen war, nun das sechste Massenaussterben der Erdgeschichte ausgelöst hat. Die Idee – oder treffender: der Drang – zu seinem Buch entstand anlässlich einer Reise in die französischen Alpen. Grossi hatte schon als Kind vor den Gletschern des Mont Blanc gestanden und ist schockiert, wie weit deren Rückgang in nur 40 Jahren fortgeschritten ist. Die große Verdrängung verliert sich nicht in Fakten und Details, sondern entwirft ein holistisches Bild beginnend mit der industriellen Revolution bis zum heutigen Konsumverhalten, lässt Wirtschaft und Politik dabei nicht ungeschoren und fordert radikales Umdenken: »Ist es einfacher, sich das Ende der Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus?« Oft legt Grossi Zusammenhänge allein durch seine kunstvoll gestalteten Bilder offen, die er über Seiten teils ohne Worte so arrangiert, dass ihre Verbindung Erkenntnisprozesse anstößt. Ein flammendes Plädoyer, das warnt, still zu warten, »dass die Lösung der Klimakrise von denen kommt, die sie verursacht haben«. Und das mit dem Fazit endet: Die Entscheidung liegt bei uns.
Geradezu passend zu den in Genf an der Blockade der erdölfördernden Staaten gescheiterten Verhandlungen über ein Plastikabkommen ist im Jaja Verlag Toxic erschienen. Die Kulturanthropologin Amelia Fiske und Zeichner Jonas Fischer begeben sich darin in den Amazonas-Regenwald im Nordosten Ecuadors, um die Schäden zu begutachten, die seit den 1960er-Jahren Ölbohrungen verursacht haben, und welche Auswirkungen das auf die Bevölkerung des Lago Agrio hat. Dazu bietet der Umweltaktivist Donald Moncayo vor Ort seine »Toxic Tours« an, die Fiske zum Drehbuch für ihre Graphic Novel gemacht hat. Dass das nicht etwa langweilig wird, verdankt sich der exotischen Kulisse und deren brillanter Inszenierung aus klaren Linien, sattem schwarzen Pinselstrich, waghalsigen Perspektiven und kräftigen Farben, mit denen Fischer die Atmosphäre der Schauplätze einfängt. Durch seine großen (manchmal auch ganzseitigen) und dynamischen Bilder läuft die »Tour« trotz regelmäßiger Explikationen ab wie ein Film – ein markant frischer Künstler, den man im Auge behalten sollte.
Seit dem internationalen Erfolg von Persepolis und Der Araber von morgen von Marjane Satrapi und Riad Sattouf, sie im Iran aufgewachsen, er in Libyen und Syrien, sind auch der Nahe Osten und der »Kampf der Kulturen« ein regelmäßiges Graphic-Novel-Thema. Charles Berberian kam in Bagdad zur Welt und wuchs im Libanon heran, bevor die Familie nach Ausbruch des Bürgerkriegs 1975 nach Frankreich flieht. 30 Jahre später kehrt er nach Beirut zurück und begibt sich auf die Suche nach seinen Erinnerungen. »Straßen oder Erinnerungen nachzugehen ist im Grunde das gleiche«, heißt es an einer Stelle in seinem Buch Eine orientalische Erziehung (Reprodukt), in dem er, als er durch Covid zu Hause festsitzt, Rückschau und aktuelle Eindrücke zu einem Porträt einer vielfach geschundenen Stadt zusammenfügt. Herausgekommen ist keine stringente Erzählung, vielmehr ein faszinierendes Mosaik aus Erinnerungsfetzen, Gedanken und Gefühlen, die Berberian in unterschiedlichsten Techniken – schwarz-weiß und farbig, karikierend, im Stil klassischer Illustrationen, naturalistisch sowie unter Verwendung auch von Fotos – zu einem melancholisch autobiografischen Kunstwerk verknüpft, dem es auch nicht an bizarr komischen Situationen fehlt. Als das Fernsehen von einem Attentat der Falangisten berichtet, fragt der junge Charles: »Heißt das, morgen ist keine Schule?« Komik liegt Berberian offenbar im Blut, denn im Libanon »gibt es für jegliche Katastrophe einen Witz. Das kann dabei helfen, den Schmerz durch Spott zu übertönen«, sagt er, gesteht allerdings ein: »Aber immer klappt das nicht.«
Mit Deena Mohamed meldet sich eine junge Stimme aus Kairo, und da Schreiber & Leser ihr über 500 Seiten umfassendes Debüt entsprechend der arabischen Originalausgabe vorgelegt hat, liest sich Shubeik Lubeik wie ein Manga. Man schlägt also »hinten« auf und gelangt in einen Kiosk, dessen Ware Wünsche sind. Die gibt es in drei Preisklassen, und in der günstigsten haust der Dschinn statt in der Wunderlampe in einer Art Getränkedose und ist auch nicht immer zuverlässig; schnell geht mal etwas schief oder verläuft ganz anders als gedacht. Mohamed knüpft an die Tradition orientalischer Märchen an und demonstriert an drei Wünschen, dass die Tage, als »Shubeik Lubeik« – dein Wunsch ist mir Befehl – noch als Wort galt, längst vorüber sind. Die heutige Zeit ist eine andere, dabei gäbe es gerade jetzt mehr als genug zu wünschen, denn es kneift an allen Enden. Mohamed erzählt eine mirakulöse Geschichte, in der Drachen auftreten und Esel sprechen, doch verbergen sich hinter allem auch verdeckte Anspielungen auf die herrschenden Verhältnisse. In Ägypten ist Shubeik Lubeik zwischen 2018 und 2021 in drei Teilen erschienen und fand auch international große Resonanz – denn Mohamed erzählt in wahrlich schillernden Bildern, aus denen man gar nicht wiederauftauchen möchte. Ein neuer Stern am Firmament.
Gelegentlich macht der Comic auch sich selbst zum Thema, besonders köstlich in Wie ich Frankreich erobert habe (Reprodukt) des Finnen Ville Ranta. Der schickt sich an, als Zeichner in Paris Fuß zu fassen und merkt schnell, dass das gar nicht einfach ist. Er knüpft Kontakte und findet einen Mentor in Lewis Trondheim (der natürlich mit Vogelkopf auftritt), doch zeigt der sich wenig verlässlich. Immer, wenn es so aussieht, als klappe es endlich, wird am Ende doch nichts draus. Erzählt mit viel Ironie und mit bestechend lockerem Strich inszeniert, gibt Ranta einen Einblick in das Comic-Business, wie es tatsächlich läuft.
Wie es in Japan zugeht, erzählt dagegen Taiyō Matsumoto, schon lange einer der ganz großen Mangaka, in Tokyo dieser Tage (Reprodukt). Sein Held ist Kazuo Shiozawa, seit 30 Jahren Manga-Redakteur. Als die Auflage seines Magazins schrumpft, kündigt er schamerfüllt. Aber was fängt man an mit Mitte 50? Shiozawa zieht durch Tokio, trifft sich mit Zeichnern und plant bald ein Projekt, das neue Maßstäbe setzen soll (was daraus wird, erzählt der bereits erschienene zweite Band). Matsumoto gewährt anhand eigener Erfahrungen seltene Einblicke in die komplexe Manga-Produktion und entwirft nebenbei ein bestechend dichtes Bild seiner Heimatstadt fernab der coolen Viertel und Leuchtreklamen.
Natürlich gehören auch die Klassiker dazu, darunter zwei wahre Perlen. Einen historischen Meilenstein legt Schreiber & Leser in deutscher Erstübersetzung jetzt mit Sgt. Kirk vor. Zwischen 1953 und 1961 in diversen argentinischen Heften erschienen, ist der epische Western die erfolgreichste Teamarbeit zwischen Héctor Oesterheld und Hugo Pratt (sowie später dann Namensgeber des Magazins, in dem die Südseeballade entsteht), deren herausragendes erzählerisches und zeichnerisches Talent sich hier entfaltet – für Pratt-Verehrer ein lange erwartetes Highlight. Nicht ganz unbekannt in Deutschland dagegen, 50 Jahre nach der letzten Veröffentlichung aber fast vergessen, ist Benito Jacovitti, dessen surrealen Western Cocco Bill der avant-verlag nun neu herausgebracht hat: unfassbar schräger, geradezu genialer Zeichenwitz, der heute ebenso zündet wie eh und je. Da flammt Hoffnung auf, dass vielleicht auch noch andere der vielen Kreationen des italienischen Virtuosen des Absurden geborgen werden.
Zum anderen Ende der Skala, dorthin, wo Künstler wie der in Berlin lebende Belgier Olivier Schrauwen auf neues Terrain vorstoßen. Sonntag heißt dessen neues Buch (Edition Moderne) und handelt von nichts anderem als von einem Sonntag und wie der vonstattengeht. Das Prinzip des Ulysses also, doch anders als bei Leopold Bloom, der durch Dublin streift, bleibt der Schauplatz hier allein die Wohnung des Mittdreißigers Thibault, der um 8 Uhr 15 erwacht, den lieben langen Tag in seinen vier Wänden verbringt, sich zu nichts entschließen kann, nichts gebacken kriegt; er liegt in der Badewanne, kifft, befriedigt sich, lässt das Essen anbrennen, hört Musik. Dennoch stecken die 466 Seiten voller Geschichten, Plätzen (von der Kneipe gegenüber bis irgendwo in Afrika) und Figuren, die sämtlich Thibaults inneren Monologen und Erinnerungen entspringen, seinem Bewusstseinsstrom. Thibaults »verlorene Zeit« ist damit alles andere als Zeitverschwendung für den Leser, in mancher Szene fühlt man sich an eigene Hänger-Tage erinnert, und allein das Hin und Her zwischen dem vertrödelten Jetzt, den Rückschauen und Assoziationen, von Schrauwen jeweils grafisch unterschiedlich angelegt, ist ein spektakuläres Vergnügen. Ganz besonders wenn es gilt, einen verpatzten Sonntag zu wenden. X
(COMIXENE 149: Bande Dessinée. Die Chronik, 2025)
